Ein Futterautomat, der nicht einfach nur Trockenfutter in einen Napf fallen lässt, sondern die Mahlzeit erst unmittelbar vor dem Fressen zubereitet und automatisch Wasser hinzufügt? Genau hier setzt der Neakasa Riko an.
Das Konzept ist ungewöhnlich: Futter und Wasser werden getrennt gelagert. Zur programmierten Fütterungszeit portioniert Riko das Futter, zerkleinert es und mischt es mit einer individuell festgelegten Wassermenge. So entsteht eine frisch angerührte, feuchte Mahlzeit, ohne dass stundenlang fertiges Nassfutter im Automaten stehen muss. Neakasa Deutschland
Damit positioniert sich der Riko zwischen klassischem Trockenfutterautomaten und Nassfutterautomat. Besonders interessant ist das für Katzenhalter, die gefriergetrocknetes oder anderes kompatibles Futter verwenden und gleichzeitig die Flüssigkeitsaufnahme ihrer Katze erhöhen möchten.
Doch wie sinnvoll ist dieses Konzept wirklich? Unser Neakasa Riko Test 2026 zeigt, wo die großen Vorteile liegen, welches Futter funktioniert und für wen sich der vergleichsweise spezielle Futterautomat tatsächlich lohnt.
Kurzfazit: Der Neakasa Riko ist einer der interessantesten smarten Futterautomaten für Katzen, wenn du kompatibles Trocken- oder gefriergetrocknetes Futter automatisch mit Wasser zubereiten möchtest. Für klassisches Dosen-Nassfutter ist er dagegen ausdrücklich nicht gedacht.
Was ist der Neakasa Riko überhaupt?
Auf den ersten Blick erinnert Riko an einen größeren smarten Trockenfutterautomaten. Technisch steckt jedoch deutlich mehr dahinter.
Im oberen Bereich befindet sich ein 3-Liter-Futterbehälter, daneben ein separater 2,4-Liter-Wassertank. Zum gewünschten Zeitpunkt wird eine Portion Futter ausgegeben, zerkleinert und anschließend mit Wasser vermischt. Über die Neakasa-App lassen sich Portionsgröße, Fütterungszeit und Wasseranteil einstellen.
Neakasa gibt für den aktuellen Riko folgende Eckdaten an:
| Merkmal | Neakasa Riko |
|---|---|
| Futterbehälter | 3 Liter |
| Wassertank | 2,4 Liter |
| Portionsgröße | 1 bis 15 g pro Ausgabe |
| Dosiergenauigkeit | ±1 g |
| Mahlzeiten | bis zu 20 pro Tag |
| Wasser-Futter-Verhältnis | 1:1 bis 5:1 |
| Steuerung | Neakasa-App |
| Verbindung | Bluetooth + 2,4-GHz-WLAN |
| Napf | Edelstahl |
| Stromversorgung | Netzbetrieb, optionaler Akku |
| Geeignet für | vor allem kompatibles gefriergetrocknetes/trockenes Futter |
Die technischen Daten stammen aus der aktuellen deutschen Produktbeschreibung. Neakasa Deutschland
Der entscheidende Punkt dabei: Riko lagert kein fertiges Nassfutter.
Das unterscheidet ihn deutlich von Automaten mit Kühlakkus oder gekühlten Fächern.
So funktioniert die automatische Wasserzugabe
Das Funktionsprinzip ist wahrscheinlich der wichtigste Grund, warum der Riko momentan so viel Aufmerksamkeit bekommt.

1. Futter bleibt zunächst trocken
Das Futter wird im Vorratsbehälter gelagert. Eine Abdichtung, ein Trockenmittelfach und das geschlossene Mahlwerk sollen den noch nicht verwendeten Vorrat möglichst trocken halten.
Das ist wichtig, denn Wasser gelangt erst während der eigentlichen Fütterung hinzu.
2. Riko portioniert die Mahlzeit
Für jede programmierte Fütterung lässt sich eine bestimmte Futtermenge einstellen.
Pro Ausgabe sind laut Hersteller 1 bis 15 Gramm möglich. Dadurch kann die Tagesration auf viele kleinere Mahlzeiten verteilt werden, anstatt morgens und abends zwei große Portionen anzubieten. Neakasa Deutschland
Gerade bei Katzen, die ihr Futter sehr schnell verschlingen oder über den Tag verteilt lieber kleinere Portionen fressen, kann das praktisch sein.
3. Das Futter wird zerkleinert
Anschließend verarbeitet das integrierte Mahlwerk die Futterstücke. Dadurch kann Wasser gleichmäßiger aufgenommen werden, als wenn lediglich ganze Kroketten mit etwas Flüssigkeit übergossen würden.
4. Wasser wird automatisch hinzugefügt
Hier kommt die eigentliche Besonderheit des Riko ins Spiel.
Das Verhältnis zwischen Wasser und Futter kann zwischen 1:1 und 5:1 eingestellt werden. Dadurch lässt sich die Konsistenz schrittweise verändern, von relativ fest bis deutlich stärker angefeuchtet. Ein separater Nur-Wasser-Modus ist ebenfalls vorhanden.
Das ist mehr als ein Komfortfeature, denn Wasseraufnahme spielt bei Katzen eine wichtige Rolle.
Warum zusätzliche Flüssigkeit bei Katzen interessant ist
Katzen nehmen Wasser nicht ausschließlich über den Trinknapf auf. Auch der Feuchtigkeitsgehalt des Futters trägt zur täglichen Flüssigkeitsversorgung bei.
Das Cornell Feline Health Center weist beispielsweise darauf hin, dass Nassfutter einen sehr hohen Wasseranteil haben kann und dass Wasser im Futter eine Möglichkeit ist, die Flüssigkeitsaufnahme einer Katze zu erhöhen. Cornell Vet School
Cornell Feline Health Center: Hydration bei Katzen
Genau deshalb ist Rikos Ansatz interessant: Der Automat versucht nicht, einen zusätzlichen Trinkplatz zu ersetzen, sondern bringt Flüssigkeit direkt in die Mahlzeit.
Ein normaler Wassernapf oder Trinkbrunnen sollte trotzdem weiterhin zur Verfügung stehen. Wer hier zusätzlich optimieren möchte, findet in unserem Vergleich der besten Katzen-Trinkbrunnen mit Filter passende Modelle.
Aber: Mehr Wasser ist nicht automatisch medizinische Therapie
Das ist eine wichtige Grenze.
Bei Nieren-, Harnwegs- oder anderen Erkrankungen sollte die Ernährung nicht eigenständig allein aufgrund eines smarten Futterautomaten verändert werden. Riko kann die Fütterung komfortabler machen, ersetzt aber weder eine tierärztliche Ernährungsberatung noch eine medizinische Behandlung.
Neakasa Riko Test: Die App ist mehr als eine Fernbedienung
Bei vielen günstigen Futterautomaten besteht die App im Wesentlichen aus einem Zeitplan und einem Knopf für eine spontane Portion.
Riko geht etwas weiter.
Über die Neakasa-App lassen sich unter anderem:
- Fütterungszeiten planen
- Portionsgrößen einstellen
- das Wasser-Futter-Verhältnis anpassen
- bisherige Fütterungen einsehen
- Futter- und Wasserstände überwachen
- Benachrichtigungen bei niedrigem Vorrat erhalten
Für die Einrichtung werden Bluetooth und ein 2,4-GHz-WLAN benötigt. Neakasa Deutschland
Besonders sinnvoll finden wir die Kombination aus Fütterungshistorie und Portionierung. Einzelne Datenpunkte sollte man zwar nicht überbewerten, Veränderungen im normalen Fressverhalten einer Katze können langfristig aber durchaus interessant sein.
Wer hauptsächlich einen konventionellen Automaten sucht und die automatische Wasserzugabe nicht benötigt, sollte deshalb auch unseren Vergleich der besten Futterautomaten mit App für Katzen ansehen.
Welches Futter kann im Neakasa Riko verwendet werden?
Hier liegt der wichtigste Punkt vor dem Kauf.
Der Riko ist kein Automat für normales Dosen-Nassfutter.
Nicht geeignet sind laut Hersteller:
- Dosenfutter und Portionsbeutel
- bereits angefeuchtetes Futter
- gekühltes Futter
- selbst gekochte Mahlzeiten
- rohes feuchtes Futter
Der Automat wurde in erster Linie für gefriergetrocknetes Katzenfutter entwickelt. Einzelne Stücke sollen maximal etwa 15 × 15 × 25 mm groß sein. Auch verschiedene luftgetrocknete, gebackene oder extrudierte Futtersorten können grundsätzlich infrage kommen, allerdings hängt die zuverlässige Verarbeitung stark von Form und Beschaffenheit ab.
Bei Hauptmahlzeiten auf „Alleinfuttermittel“ achten
Dieser Punkt ist wichtiger als die Frage, welche Sorte mechanisch durch den Automaten passt.
Gefriergetrocknete Produkte können sowohl vollständige Katzenfutter als auch reine Snacks oder Ergänzungsfuttermittel sein.
Soll Riko regelmäßig komplette Mahlzeiten übernehmen, sollte deshalb ein Produkt verwendet werden, das ausdrücklich als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist. Auch Neakasa weist darauf hin, dass gefriergetrocknete Snacks keine vollständige tägliche Ernährung ersetzen.
Besonders bei kastrierten Wohnungskatzen sollte außerdem die gesamte Tagesenergie im Blick bleiben. Unser Ratgeber zum besten Katzenfutter für sterilisierte Katzen erklärt genauer, worauf es dabei ankommt.
Gefriergetrocknet bedeutet nicht automatisch gegart
Ein zusätzlicher Punkt wird bei solchen Fütterungssystemen häufig übersehen: Gefriertrocknung und Erhitzen sind nicht dasselbe.
Bei roh produziertem, gefriergetrocknetem Fleisch können Krankheitserreger grundsätzlich überleben. Cornell weist deshalb darauf hin, dass auch „freeze-dried raw“ nicht mit gekochtem Futter gleichzusetzen ist. Riko selbst erhitzt das Wasser ebenfalls nicht. Cornell Vet School
Wer gefriergetrocknetes Futter verwenden möchte, sollte deshalb genau prüfen, wie das jeweilige Produkt hergestellt wurde.
Riko gegen normale Futterautomaten: Wo liegt der Unterschied?
Der Vergleich zeigt ziemlich gut, warum Riko nicht einfach ein weiterer App-Futterautomat ist.
| Funktion | Klassischer Trockenfutterautomat | Nassfutterautomat mit Fächern | Neakasa Riko |
|---|---|---|---|
| Trocken lagern | ✓ | teilweise | ✓ |
| Fertiges Nassfutter | ✗ | ✓ | ✗ |
| Automatische Wasserzugabe | ✗ | ✗ | ✓ |
| Frische Zubereitung zur Fütterung | ✗ | bereits vorbereitet | ✓ |
| Viele Mahlzeiten pro Tag | häufig ✓ | begrenzt | bis 20 |
| Variable Konsistenz | ✗ | ✗ | ✓ |
| App-Steuerung | je nach Modell | teilweise | ✓ |
| Vorbereitung nötig | gering | hoch | gering bis mittel |
Damit besetzt Riko tatsächlich eine ziemlich ungewöhnliche Nische.
Ein gekühlter Nassfutterautomat ist sinnvoller, wenn deine Katze ausschließlich klassisches Nassfutter aus Dose oder Beutel bekommt.
Ein normaler Trockenfutterautomat ist günstiger und einfacher, wenn deine Katze ohnehin ausschließlich Trockenfutter frisst.
Riko lohnt sich vor allem dann, wenn automatisierte Fütterung und frisch angefeuchtete Mahlzeiten gleichzeitig gewünscht sind.
Wie gut ist die Portionierung?
Mit 1 bis 15 Gramm pro Ausgabe und bis zu 20 geplanten Mahlzeiten täglich lässt sich die Fütterung sehr fein aufteilen. Die angegebene Dosierabweichung liegt bei etwa ±1 Gramm. Neakasa Deutschland
Das eröffnet interessante Möglichkeiten.
Statt beispielsweise zwei große Portionen zu geben, lässt sich dieselbe Tagesration theoretisch auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen.
Wichtig bleibt trotzdem die Gesamtmenge. Ein smarter Automat verhindert Überfütterung nur dann, wenn der eingestellte Tagesplan tatsächlich zur Katze passt.
Gerade bei energiereichem gefriergetrocknetem Futter sollte nicht einfach die Portionsgröße von klassischem Nassfutter übernommen werden.
Reinigung: Der Punkt, den man nicht unterschätzen sollte
Sobald Wasser und Futter miteinander vermischt werden, steigt der Reinigungsbedarf gegenüber einem reinen Trockenfutterspender zwangsläufig.
Riko besitzt deshalb abnehmbare Komponenten und Edelstahlnäpfe. Teile, die mit Wasser oder Futter in Kontakt kommen, können für die Reinigung entfernt werden. Das Hauptgerät selbst darf selbstverständlich nicht ins Wasser.
Besonders wichtig: Angefeuchtete Futterreste sollten nicht den ganzen Tag im Napf liegen bleiben.
Genau hier besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen trocken ausgegebenen Kroketten und einer bereits rehydrierten Mahlzeit.
Wer morgens eine riesige Portion programmieren möchte, damit die Katze über Stunden daran frisst, verschenkt deshalb einen Teil des eigentlichen Vorteils von Riko.
Sinnvoller sind kleine Portionen, die zeitnah gefressen werden.
Wie alltagstauglich ist der große Vorrat?
3 Liter Futter und 2,4 Liter Wasser klingen zunächst nach einem System, das man einfach auffüllt und anschließend tagelang vergessen kann.
Ganz so sollte man es nicht betrachten.
Wie lange die Vorräte reichen, hängt stark von Portionsgröße, Wasserverhältnis und Anzahl der Katzen ab. Außerdem sollten Napf, Wasser und Futterreste weiterhin regelmäßig kontrolliert werden.
Neakasa weist selbst ausdrücklich darauf hin, dass der Riko keinen Menschen ersetzt, der nach der Katze sieht.
Für einen normalen Arbeitstag, unregelmäßige Arbeitszeiten oder das automatische Servieren einer frühen Morgenmahlzeit ist das System dagegen sehr interessant.
Optionaler Akku als sinnvolles Extra
Der Riko ist primär für den Netzbetrieb ausgelegt.
Je nach Set gibt es jedoch einen optionalen Akku mit 10,8 V und 2.500 mAh. Neakasa nennt je nach Nutzung eine mögliche Laufzeit von bis zu etwa sieben Tagen. Gleichzeitig kann der Akku als Absicherung bei einem Stromausfall dienen.
Gerade bei einem automatisierten Fütterungssystem gefällt uns die Notstromfunktion besser als die Vorstellung, den Automaten dauerhaft kabellos zu betreiben.
Schließlich ist Zuverlässigkeit wichtiger als ein fehlendes Kabel.
Für welche Katzen eignet sich der Neakasa Riko besonders?
Katzen, die gerne angefeuchtetes Futter fressen
Hier spielt Riko seine größte Stärke aus.
Das Verhältnis von Wasser und Futter kann schrittweise angepasst werden, wodurch sich verschiedene Konsistenzen ausprobieren lassen.
Katzenhalter mit festen Fütterungsplänen
Bis zu 20 Mahlzeiten pro Tag ermöglichen eine deutlich feinere Verteilung als bei typischen Automaten mit vier oder sechs Kammern.
Haushalte, die ohnehin gefriergetrocknetes Futter verwenden
Wer bereits ein kompatibles Alleinfuttermittel nutzt und dieses regelmäßig per Hand mit Wasser anrührt, bekommt mit Riko eine echte Automatisierung dieses Prozesses.
Technikaffine Katzenhaushalte
Riko passt besonders gut zu Haushalten, in denen App-Steuerung und automatisierte Haustierpflege ohnehin eine Rolle spielen.
Wer beispielsweise auch über ein automatisches Katzenklo nachdenkt, findet in unserem Vergleich Neakasa vs. Litter-Robot vs. PETKIT Pura die wichtigsten Unterschiede der großen Systeme.
Für wen ist Riko eher nicht geeignet?
Der Neakasa Riko ist kein universeller Futterautomat.
Weniger sinnvoll ist er, wenn deine Katze ausschließlich:
klassisches Nassfutter frisst: Dosen- und Beutelfutter kann nicht eingefüllt werden.
sehr große Kroketten bekommt: Die Futterkompatibilität muss vorher geprüft werden.
eine spezielle medizinische Diät erhält: Dann sollte zunächst geklärt werden, ob das Futter mechanisch und ernährungsphysiologisch zum System passt.
mit einem einfachen Trockenfutterautomaten vollständig zufrieden ist: Dann bezahlt man für Funktionen, die man gar nicht benötigt.
Genau diese Einschränkung macht unsere Einschätzung des Riko aber glaubwürdiger: Das Gerät ist nicht deshalb interessant, weil es alles kann, sondern weil es eine bestimmte Art der Fütterung ungewöhnlich konsequent automatisiert.
Vorteile und Nachteile im Neakasa Riko Test
Vorteile
- automatische Wasserzugabe direkt zur Mahlzeit
- Wasser-Futter-Verhältnis von 1:1 bis 5:1 einstellbar
- bis zu 20 Mahlzeiten pro Tag
- sehr kleine Portionen möglich
- App-Steuerung und Fütterungshistorie
- 3-Liter-Futterbehälter
- 2,4-Liter-Wassertank
- Edelstahl-Futternäpfe
- getrennte Lagerung von Wasser und Futter
- optionaler Akku als Stromausfall-Absicherung
- deutlich automatisierter als manuelles Rehydrieren
Nachteile
- kein klassisches Dosen- oder Beutel-Nassfutter verwendbar
- Futterkompatibilität muss beachtet werden
- höherer Reinigungsaufwand als bei reinem Trockenfutter
- angefeuchtete Reste müssen zeitnah entfernt werden
- 2,4-GHz-WLAN für die smarten Funktionen erforderlich
- sehr spezielles Konzept, das nicht zu jeder Fütterungsform passt
Unser Tipp zur Eingewöhnung
Katzen können bei Veränderungen ihrer Futterkonsistenz erstaunlich kritisch sein.
Deshalb sollte der Wechsel nicht damit beginnen, den Automaten komplett zu füllen und ab dem nächsten Morgen sämtliche Mahlzeiten umzustellen.
Besser ist es, zunächst eine kleine Portion des gewünschten Futters per Hand zu zerkleinern und mit Wasser anzurühren.
Neakasa empfiehlt ebenfalls, das Futter testweise mit Wasser zu vermischen und etwa 10 bis 15 Minuten quellen zu lassen. Dadurch lässt sich vor dem Kauf beziehungsweise vor einer vollständigen Umstellung herausfinden, welche Konsistenz die Katze überhaupt akzeptiert. Neakasa Deutschland
Anschließend kann der Wasseranteil schrittweise angepasst werden.
Gerade bei Katzen gilt häufig: Eine langsame Umstellung funktioniert besser als eine perfekte technische Lösung, die von heute auf morgen eingeführt wird.
Neakasa Riko Test 2026: Unser Fazit
Der Neakasa Riko gehört zu den ungewöhnlichsten smarten Futterautomaten, die derzeit für Katzen angeboten werden.
Seine eigentliche Innovation besteht nicht in der App. Auch automatische Portionierung ist längst nichts Neues.
Der Unterschied ist die automatische Zubereitung einer angefeuchteten Mahlzeit unmittelbar vor dem Fressen.
Futter und Wasser bleiben getrennt, Riko portioniert das Futter erst zum geplanten Zeitpunkt, zerkleinert es und gibt anschließend die gewünschte Wassermenge hinzu. Dadurch entfällt das mehrmalige manuelle Anrühren über den Tag. Neakasa Deutschland
Besonders überzeugend ist das Konzept für Katzenhalter, die ohnehin kompatibles gefriergetrocknetes Alleinfutter verwenden und die Flüssigkeitsaufnahme über das Futter erhöhen möchten.
Wer dagegen klassisches Nassfutter aus Dosen oder Portionsbeuteln automatisch servieren möchte, benötigt ein anderes System.
Unterm Strich ist der Riko deshalb kein Futterautomat für jeden Haushalt, für seinen speziellen Einsatzzweck aber ausgesprochen spannend. Die Kombination aus automatischer Portionierung, frei einstellbarer Wasserzugabe und bis zu 20 Mahlzeiten pro Tag hebt ihn deutlich von gewöhnlichen App-Futterautomaten ab.
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