Katzenfutter

Katzenfutter im Test und Vergleich 2026

Das richtige Katzenfutter soll deiner Katze schmecken, sie zuverlässig mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen und zu ihrem Alter, Gewicht sowie Aktivitätsniveau passen. Die Auswahl ist jedoch groß: Nassfutter oder Trockenfutter, hoher Fleischanteil, getreidefreie Rezeptur, Kittenfutter, Senior-Futter oder spezielle Produkte für empfindliche Katzen – die Unterschiede zwischen den verschiedenen Futtersorten sind nicht immer sofort erkennbar.

Auf Zoolory findest du aktuelle Katzenfutter-Vergleiche, ausführliche Kaufberatungen und verständliche Ratgeber. Wir zeigen dir, worauf du bei der Zusammensetzung, Deklaration und Fütterung achten solltest. Außerdem erfährst du, welches Katzenfutter für Kitten, ausgewachsene Katzen, Senioren, Wohnungskatzen oder besonders aktive Freigänger geeignet sein kann.

Unsere Beiträge helfen dir dabei, Nassfutter und Trockenfutter besser zu vergleichen und ein Produkt zu finden, das zu den individuellen Bedürfnissen deiner Katze passt.

Welches Katzenfutter ist das beste?

Ein pauschal bestes Katzenfutter für jede Katze gibt es nicht. Entscheidend ist, dass das Futter zur jeweiligen Lebensphase und zum Gesundheitszustand des Tieres passt. Eine junge, aktive Katze hat andere Anforderungen als eine ältere Wohnungskatze, die sich nur wenig bewegt. Auch Kastration, Gewicht, Unverträglichkeiten und individuelle Vorlieben können bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Ein gutes Katzenfutter sollte als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sein, wenn es dauerhaft als vollständige Mahlzeit verwendet werden soll. Ein Alleinfuttermittel ist so zusammengesetzt, dass es die Katze bei bestimmungsgemäßer Fütterung mit den notwendigen Nährstoffen versorgt.

Ergänzungsfuttermittel sind dagegen nicht als alleinige Nahrung gedacht. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Fleischdosen, Snacks oder Produkte, denen wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen können. Sie sollten nur ergänzend oder entsprechend einer tierärztlich abgestimmten Fütterung verwendet werden.

Nassfutter oder Trockenfutter für Katzen?

Zu den wichtigsten Entscheidungen bei der Katzenfütterung gehört die Wahl zwischen Nassfutter und Trockenfutter. Beide Futterarten unterscheiden sich vor allem beim Feuchtigkeitsgehalt, bei der Lagerung, der Energiedichte und der Portionierung.

Welche Variante besser geeignet ist, hängt unter anderem von den Vorlieben deiner Katze, ihrer Trinkmenge und deinem Alltag ab. Auch eine kombinierte Fütterung aus Nass- und Trockenfutter ist möglich, sofern die Gesamtfuttermenge angepasst wird.

Katzen-Nassfutter

Nassfutter besitzt einen hohen Feuchtigkeitsanteil und trägt dadurch zur Flüssigkeitsaufnahme bei. Es ist in Dosen, Schalen oder Portionsbeuteln erhältlich und wird in zahlreichen Geschmacksrichtungen angeboten.

Durch seinen intensiveren Geruch wird Nassfutter häufig auch von wählerischen Katzen gut angenommen. Angebrochene Packungen müssen jedoch gekühlt gelagert und zeitnah verbraucht werden. Futterreste sollten insbesondere bei warmen Temperaturen nicht über längere Zeit im Napf stehen bleiben.

Beim Vergleich von Katzen-Nassfutter solltest du auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel, die Zusammensetzung, die Fütterungsempfehlung und die Portionsgröße achten.

Katzen-Trockenfutter

Trockenfutter lässt sich einfach portionieren, länger lagern und gut in Futterautomaten oder Intelligenzspielzeug verwenden. Aufgrund des geringen Wasseranteils sollten Katzen bei einer überwiegenden Trockenfütterung jederzeit Zugang zu frischem Trinkwasser haben.

Trockenfutter besitzt meist eine höhere Energiedichte als Nassfutter. Bereits eine vergleichsweise kleine Portion kann deshalb viele Kalorien enthalten. Die tägliche Futtermenge sollte abgewogen und an Gewicht, Alter und Aktivität der Katze angepasst werden.

Trockenfutter, das den ganzen Tag unbegrenzt zur Verfügung steht, kann bei Katzen mit großem Appetit schnell zu einer zu hohen Energieaufnahme führen. Feste Portionen oder ein Futterautomat können dabei helfen, die Tagesmenge besser zu kontrollieren.

Mischfütterung aus Nass- und Trockenfutter

Bei der Mischfütterung erhält die Katze sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter. Dadurch lassen sich die Vorteile beider Futterarten kombinieren. Wichtig ist jedoch, nicht jeweils die vollständige Tagesration beider Produkte zu verfüttern.

Die Mengenangaben müssen aufeinander abgestimmt werden, damit die Katze insgesamt nicht mehr Energie erhält als benötigt. Nass- und Trockenfutter können beispielsweise zu unterschiedlichen Tageszeiten angeboten werden.

Woran erkennt man gutes Katzenfutter?

Beim Kauf von Katzenfutter lohnt sich ein genauer Blick auf das Etikett. Auffällige Verpackungen, Begriffe wie „Premium“ oder appetitliche Abbildungen sagen allein wenig über die tatsächliche Zusammensetzung aus.

Folgende Kriterien können dir bei der Auswahl helfen:

Kennzeichnung als Alleinfuttermittel

Soll das Produkt den Hauptbestandteil der täglichen Ernährung bilden, sollte es als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sein. Dadurch lässt es sich von Snacks und Ergänzungsfuttermitteln unterscheiden, die nicht für eine dauerhafte alleinige Fütterung vorgesehen sind.

Verständliche Deklaration

Eine möglichst nachvollziehbare Deklaration erleichtert den Vergleich. Hilfreich ist es, wenn verwendete tierische Bestandteile und deren Anteile genauer benannt werden.

Bei einer geschlossenen Deklaration werden Zutaten teilweise nur in übergeordneten Gruppen aufgeführt. Eine offene Deklaration nennt die einzelnen Bestandteile und Mengen genauer. Dadurch kannst du besser nachvollziehen, welche Fleischsorten und weiteren Zutaten enthalten sind.

Tierische Bestandteile und Proteine

Katzen sind auf bestimmte Nährstoffe aus tierischen Quellen angewiesen. Dazu gehören hochwertiges Protein, bestimmte Fettsäuren und Taurin. Entscheidend ist allerdings nicht nur eine möglichst große Prozentzahl auf der Verpackung, sondern die vollständige und ausgewogene Zusammensetzung des Futters.

Auch Innereien können wertvolle Nährstoffe liefern und sind nicht grundsätzlich minderwertig. Wichtig ist, dass die Rezeptur insgesamt bedarfsdeckend zusammengestellt ist.

Zucker im Katzenfutter

Zugesetzter Zucker ist für eine ausgewogene Katzenernährung nicht erforderlich. Die enthaltenen Mengen sind häufig zwar gering, dennoch bevorzugen viele Katzenhalter Produkte ohne Zuckerzusatz.

Bezeichnungen wie Karamell, Sirup oder bestimmte Zuckerarten können auf der Zutatenliste auf zugesetzte Zuckerquellen hinweisen. Ein zuckerfreies Produkt ist jedoch nicht automatisch hochwertig – auch die übrige Zusammensetzung muss stimmen.

Getreidefreies Katzenfutter

Getreidefreies Katzenfutter ist besonders bei Haltern beliebt, die den Anteil pflanzlicher Zutaten reduzieren möchten oder eine Katze mit einer diagnostizierten Unverträglichkeit besitzen.

„Getreidefrei“ bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein Futter besonders hochwertig oder kohlenhydratarm ist. Hersteller können Getreide beispielsweise durch Kartoffeln, Erbsen oder andere stärkehaltige Zutaten ersetzen. Deshalb sollte immer die vollständige Zusammensetzung betrachtet werden.

Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit sollte die Fütterung mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abgestimmt werden.

Das passende Futter für jede Lebensphase

Die Nährstoff- und Energiemenge verändert sich im Laufe des Katzenlebens. Deshalb gibt es speziell abgestimmtes Futter für Kitten, ausgewachsene Katzen und Senioren.

Kittenfutter für junge Katzen

Kitten wachsen schnell und benötigen ein Futter, das auf ihre Entwicklungsphase abgestimmt ist. Kittenfutter besitzt häufig eine höhere Energiedichte und angepasste Nährstoffgehalte.

Da junge Katzen noch einen kleinen Magen haben, sollten sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt erhalten. Achte darauf, dass das Produkt ausdrücklich für heranwachsende Katzen geeignet und als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist.

Der Wechsel auf Adult-Katzenfutter erfolgt abhängig von Rasse, Entwicklung und Herstellerempfehlung. Bei Unsicherheiten kann eine tierärztliche Beratung sinnvoll sein.

Adult-Katzenfutter für ausgewachsene Katzen

Adult-Futter ist für ausgewachsene Katzen konzipiert. Die passende Futtermenge hängt nicht nur vom Körpergewicht, sondern auch von Bewegung, Haltung und individuellem Stoffwechsel ab.

Freigänger haben häufig einen höheren Energiebedarf als ruhige Wohnungskatzen. Gleichzeitig können auch Freigänger außerhalb des Hauses zusätzliche Nahrung aufnehmen, die bei der täglichen Futtermenge berücksichtigt werden sollte.

Kontrolliere regelmäßig das Gewicht und die Körperform deiner Katze. Die Angaben auf der Verpackung dienen als Ausgangspunkt und müssen gegebenenfalls individuell angepasst werden.

Senior-Katzenfutter

Mit zunehmendem Alter können sich Aktivität, Appetit, Verdauung und Energiebedarf verändern. Senior-Katzenfutter ist häufig auf ältere Tiere abgestimmt und kann sich beispielsweise bei Konsistenz, Energiedichte oder Nährstoffzusammensetzung von normalem Adult-Futter unterscheiden.

Nicht jede Katze benötigt ab einem bestimmten Geburtstag automatisch ein spezielles Senior-Futter. Gesundheitszustand und körperliche Entwicklung sind wichtiger als eine starre Altersgrenze.

Frisst eine ältere Katze plötzlich deutlich weniger, verliert Gewicht oder verändert ihr Trinkverhalten, sollte dies tierärztlich abgeklärt werden.

Katzenfutter für kastrierte Katzen

Nach einer Kastration kann sich der Energiebedarf einer Katze verändern, während der Appetit gleichzeitig bestehen bleibt oder zunimmt. Dadurch kann sich das Risiko für Übergewicht erhöhen.

Futter für kastrierte oder sterilisierte Katzen besitzt häufig eine angepasste Energiedichte. Entscheidend bleibt dennoch die richtige Portionsgröße. Auch kalorienreduziertes Futter kann bei zu großen Mengen zu einer Gewichtszunahme führen.

Regelmäßiges Spielen, Klettermöglichkeiten und Futterspiele helfen dabei, insbesondere Wohnungskatzen körperlich und geistig zu beschäftigen.

Katzenfutter für empfindliche Katzen

Einige Katzen reagieren empfindlich auf bestimmte Zutaten oder zeigen wiederkehrende Verdauungsprobleme. Im Handel werden dafür Sensitive-Katzenfutter, Monoprotein-Produkte und hypoallergene Futtermittel angeboten.

Monoprotein-Futter enthält im Idealfall nur eine klar definierte tierische Proteinquelle. Das kann bei einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät hilfreich sein. Der Begriff „Monoprotein“ allein garantiert jedoch nicht, dass das Produkt für jede empfindliche Katze geeignet ist.

Häufiges Erbrechen, Durchfall, Juckreiz, Fellveränderungen oder Gewichtsverlust können verschiedene Ursachen haben. Sie sollten nicht allein durch häufige Futterwechsel behandelt, sondern tierärztlich untersucht werden.

Diätfutter und medizinisches Katzenfutter

Für Katzen mit bestimmten Erkrankungen gibt es spezielle Diätfuttermittel, beispielsweise für die Unterstützung bei Nierenproblemen, Harnwegserkrankungen, Übergewicht oder Diabetes.

Solche Produkte sollten nicht ohne gesicherte Diagnose ausgewählt werden. Unterschiedliche Erkrankungen können ähnliche Symptome verursachen, aber eine vollständig andere Fütterung erfordern.

Diätfutter ersetzt außerdem keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Die Auswahl, Futtermenge und Anwendungsdauer sollten mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Wie viel Katzenfutter braucht eine Katze?

Die richtige Futtermenge hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Körpergewicht und Körperbau
  • Alter und Lebensphase
  • Aktivitätsniveau
  • Wohnungshaltung oder Freigang
  • Kastrationsstatus
  • Energiedichte des Futters
  • zusätzliche Snacks und Leckerlis
  • individueller Stoffwechsel

Die Fütterungsempfehlung des Herstellers ist ein hilfreicher Ausgangspunkt, aber keine für jede Katze verbindliche Menge. Beobachte Gewicht und Körperform und passe die Ration bei Bedarf schrittweise an.

Leckerlis, Pasten und Snacks liefern zusätzliche Kalorien und sollten bei der Tagesration berücksichtigt werden. Insbesondere Trockenfutter sollte möglichst abgewogen werden, da sich kleine Mengenunterschiede langfristig bemerkbar machen können.

Wie oft sollte eine Katze gefüttert werden?

Katzen nehmen natürlicherweise eher mehrere kleine Mahlzeiten als eine einzige große Portion auf. Daher kann es sinnvoll sein, die Tagesration auf mehrere Fütterungen zu verteilen.

Bei Berufstätigen können Futterautomaten helfen, kleinere Portionen zu festgelegten Zeiten bereitzustellen. Für Nassfutter gibt es Modelle mit Kühlfunktion oder Kühlakkus. Trockenfutter kann zusätzlich in Fummelbrettern und Futterspielzeugen angeboten werden.

Feste Fütterungszeiten erleichtern außerdem die Kontrolle des Appetits. Frisst eine Katze eine gewohnte Mahlzeit plötzlich nicht, fällt dies schneller auf.

Frisches Wasser gehört immer dazu

Unabhängig von der gewählten Futterart sollte deiner Katze jederzeit frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen. Besonders bei Trockenfutter ist eine ausreichende zusätzliche Wasseraufnahme wichtig.

Mehrere Wassernäpfe an unterschiedlichen Stellen können die Trinkmenge fördern. Viele Katzen bevorzugen einen gewissen Abstand zwischen Futter- und Wasserstelle. Ein Katzen-Trinkbrunnen kann ebenfalls interessant sein, wenn deine Katze fließendes Wasser bevorzugt.

Die Näpfe sollten regelmäßig gereinigt und täglich mit frischem Wasser befüllt werden.

Katzenfutter richtig umstellen

Ein abrupter Futterwechsel kann bei empfindlichen Katzen zu Verdauungsproblemen führen. Deshalb empfiehlt es sich häufig, neues Futter schrittweise über mehrere Tage einzuführen.

Mische zunächst eine kleine Menge des neuen Futters unter das bisherige Produkt. Erhöhe den Anteil anschließend langsam, während du die bisherige Sorte reduzierst.

Bei einer medizinisch notwendigen Futterumstellung kann ein anderer Ablauf erforderlich sein. Halte dich in diesem Fall an die tierärztliche Empfehlung.

Verweigert eine Katze über längere Zeit das Futter oder frisst plötzlich deutlich weniger als gewöhnlich, sollte dies nicht ignoriert werden. Vor allem bei übergewichtigen Katzen kann längeres Fasten gesundheitlich problematisch sein.

Katzenfutter richtig lagern

Trockenfutter sollte trocken, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen kann es durch Luft, Wärme und Feuchtigkeit an Qualität verlieren. Eine luftdichte Futterbox schützt zusätzlich vor Gerüchen und Schädlingen.

Geöffnete Dosen oder Schalen mit Nassfutter gehören in den Kühlschrank und sollten entsprechend den Herstellerangaben verbraucht werden. Viele Katzen mögen stark gekühltes Futter nicht. Eine benötigte Portion kann deshalb vor der Fütterung auf Zimmertemperatur gebracht werden.

Der Napf sollte nach jeder Nassfutter-Mahlzeit gereinigt werden. Auch Trockenfutternäpfe benötigen eine regelmäßige Reinigung, da sich Fett- und Speichelreste ablagern können.

Katzenfutter vergleichen und passend auswählen

Die Wahl des richtigen Katzenfutters hängt von den individuellen Bedürfnissen deiner Katze ab. Achte nicht nur auf Werbeaussagen oder einzelne Zutaten, sondern auf die vollständige Deklaration, die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel und eine passende Fütterungsempfehlung.

In unseren Katzenfutter-Tests, Vergleichen und Ratgebern für 2026 findest du Informationen zu Nassfutter, Trockenfutter, Kittenfutter, Senior-Futter und Produkten für besondere Anforderungen. Wir erklären wichtige Unterschiede, vergleichen Ausstattungsmerkmale und helfen dir dabei, passende Futtersorten für deine Katze zu finden.

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