Giftpflanzen für Hunde: Finder 2026 & Notfall-Hilfe

Giftpflanzen-Finder für Hunde 2026

Finde sofort heraus, ob eine Pflanze für deinen Hund gefährlich ist.

85+ Pflanzen 4 Toxizitätsstufen 100% kostenlos
🚨
Notfall? Hund hat Pflanze gefressen? Sofort Tierarzt/Tierklinik aufsuchen! Giftnotruf: 030-19240
Jetzt anrufen
Toxizität
Standort
🔍

Keine Pflanze gefunden. Versuche einen anderen Suchbegriff.

Saisonaler Gefahrenkalender

🌱 Frühling Krokus, Narzisse, Tulpe, Maiglöckchen, Bärlauch
☀️ Sommer Oleander, Fingerhut, Rittersporn, Eisenhut, Goldregen
🍂 Herbst Herbstzeitlose, Eibe (Beeren), Tollkirsche, Stechapfel
❄️ Winter Weihnachtsstern, Mistel, Amaryllis, Christrose

Schutz bei Vergiftung: Unsere Empfehlungen

Testsieger 2026

HanseMerkur Hundekranken

Ab 28€/Monat

100% Erstattung bei Vergiftungen. Kein Jahreslimit. Inkl. Notfall-Hotline.

Tarif prüfen →
Preis-Leistung

DaDirekt Hundeschutz

Ab 15€/Monat

Bis 100% Kostenübernahme bei Notfällen. Gratismonat sichern!

Jetzt vergleichen →
OP-Schutz

Hunde-OP-Versicherung

Ab 8€/Monat

Magenspülung & Notfall-OPs bei Vergiftung abgesichert.

Mehr erfahren →

Giftige Pflanzen für Hunde: Der komplette Ratgeber 2026

In Deutschland gibt es über 150 Pflanzen, die für Hunde giftig sind. Viele davon stehen in unseren Gärten, Wohnzimmern oder wachsen am Wegesrand. Unser Giftpflanzen-Finder hilft dir, gefährliche Pflanzen schnell zu identifizieren und im Notfall richtig zu handeln.

Warum fressen Hunde giftige Pflanzen?

Hunde erkunden ihre Umwelt mit dem Maul. Besonders Welpen und Junghunde kauen aus Neugier an allem, was sie finden. Aber auch erwachsene Hunde können giftige Pflanzen fressen, wenn sie:

  • Langeweile haben oder unter Stress stehen
  • Einen Nährstoffmangel ausgleichen wollen (Grasen)
  • Süßlich riechende Beeren oder Blüten entdecken
  • Beim Spielen versehentlich Pflanzenteile aufnehmen

Die 10 gefährlichsten Pflanzen für Hunde

PflanzeToxizitätGefährliche TeileHauptsymptome
EibeTödlichAlle Teile (außer Fruchtfleisch)Herzstillstand, plötzlicher Tod
OleanderTödlichAlle TeileHerzrhythmusstörungen, Tod
EisenhutTödlichAlle Teile, bes. WurzelLähmung, Herzversagen
HerbstzeitloseTödlichAlle TeileOrganversagen nach 2-6 Tagen
FingerhutTödlichAlle TeileHerzrhythmusstörungen
RizinusStark giftigSamenBlutiger Durchfall, Organversagen
Blauer EisenhutTödlichAlle TeileAtemlähmung
GoldregenStark giftigSamen, BlütenKrämpfe, Atemlähmung
TollkirscheStark giftigAlle Teile, bes. BeerenPupillenerweiterung, Krämpfe
MaiglöckchenStark giftigAlle TeileHerzrhythmusstörungen

Erste Hilfe bei Pflanzenvergiftung

  • Ruhe bewahren – Panik hilft weder dir noch deinem Hund
  • Pflanzenreste sichern – Nimm Reste mit zum Tierarzt
  • Kein Erbrechen auslösen – Es sei denn, der Tierarzt empfiehlt es
  • Keine Milch geben – Ein weit verbreiteter Irrtum
  • Aktivkohle – Nur auf Anweisung des Tierarztes (1g pro kg Körpergewicht)
  • Sofort zum Tierarzt – Auch bei leichten Symptomen

Vergiftung beim Hund: Kosten der Behandlung

Die Behandlung einer Pflanzenvergiftung beim Hund kann je nach Schwere 200 bis 3.000€ kosten. Eine Magenspülung kostet ca. 300-800€, eine Intensivbehandlung mit Infusionen 500-2.000€. Mit einer Hundekrankenversicherung werden diese Kosten zu 80-100% übernommen.

Hundekrankenversicherung vergleichen

Unbedenkliche Pflanzen für Hundehaushalte

Du möchtest deinen Garten oder deine Wohnung hundefreundlich bepflanzen? Diese Pflanzen gelten als ungefährlich für Hunde:

  • Garten: Sonnenblumen, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Kornblumen, Zinnien, Lavendel
  • Kräuter: Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano, Petersilie, Dill
  • Zimmerpflanzen: Grünlilie, Kentia-Palme, Calathea, Boston-Farn, Hibiskus
  • Sträucher: Forsythie, Deutzie, Sommerflieder (Buddleja)

*Auch ungefährliche Pflanzen können bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Häufige Fragen zu Giftpflanzen für Hunde

Über 80 häufige Pflanzen sind für Hunde giftig, darunter Oleander, Eibe, Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Rhododendron, Tulpen, Lilien, Weihnachtsstern und Efeu. Besonders gefährlich sind Eibe und Oleander, die bereits in kleinen Mengen tödlich sein können.

Sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik! Notiere welche Pflanze und wie viel gefressen wurde. Bringe Pflanzenreste mit. Löse KEIN Erbrechen aus. Rufe bei Unsicherheit die Giftnotrufzentrale an: 030-19240.

Typische Symptome: Erbrechen, Durchfall, übermäßiges Speicheln, Zittern, Apathie, erweiterte Pupillen, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Atemnot. Symptome können sofort oder erst nach Stunden auftreten.

Ja, Weihnachtssterne sind leicht giftig. Der milchige Pflanzensaft verursacht Schleimhautreizungen, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Die Vergiftung verläuft meist mild, ein Tierarztbesuch ist dennoch ratsam.

Ungefährliche Pflanzen: Sonnenblumen, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Lavendel, Thymian, Basilikum, Hibiskus, Kornblumen, Zinnien, Grünlilie und Kentia-Palme.

Ja, die meisten Hundekrankenversicherungen übernehmen 80-100% der Behandlungskosten bei Vergiftungen. Eine Notfallbehandlung kann 500-3.000€ kosten. → Versicherung vergleichen

*Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026. Bei Verdacht auf Vergiftung immer einen Tierarzt aufsuchen.