Neakasa M1 Plus, Litter-Robot 4 und PETKIT Pura Max 2 im Vergleich

Neakasa M1 Plus vs. Litter-Robot 4 vs. PETKIT Pura Max 2: Welches Katzenklo ist besser?

Wer mehrere hundert Euro für ein selbstreinigendes Katzenklo ausgibt, möchte vor allem eines nicht erleben: Die Katze ignoriert das teure Gerät und benutzt weiter die alte Plastikwanne daneben.

Genau deshalb reicht es beim Vergleich Neakasa M1 Plus vs. Litter-Robot 4 vs. PETKIT Pura Max 2 nicht, nur Apps, Sensoren und technische Daten nebeneinanderzustellen. Entscheidend ist, wie gut das Konzept zur Katze passt.

Der Neakasa M1 Plus setzt auf ein weitgehend offenes Open-Top-Konzept. Der Litter-Robot 4 verwendet die bekannte große Trommelkonstruktion und kombiniert sie mit einer besonders ausgereiften App. Der PETKIT Pura Max 2 liegt konzeptionell dazwischen und versucht, viel Smart-Technik und einen großen Innenraum zu einem moderateren Preisniveau anzubieten.

Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte ist der Neakasa M1 Plus. Vor allem für große Katzen, Katzen, die geschlossene Toiletten nicht mögen, und Halter, denen Bewegungsfreiheit und übersichtliche Konstruktion wichtig sind, hat das offene Konzept einen echten Vorteil.

Der Litter-Robot 4 bleibt dagegen die spannendste Premium-Wahl, wenn App, Gewichts- und Nutzungsdaten sowie ein etabliertes Ökosystem besonders wichtig sind. Der PETKIT Pura Max 2 ist die interessante Alternative für alle, die möglichst viel Technik bekommen möchten, ohne direkt in die höchste Preisklasse zu gehen.

Kurz gesagt: Neakasa für Platz und offene Bauweise, Litter-Robot für Premium-Technik, PETKIT für Preis-Leistung.

Warum die Wahl beim automatischen Katzenklo wichtiger ist als gedacht

Für Menschen ist eine selbstreinigende Katzentoilette zunächst ein Komfortprodukt. Für die Katze ist sie dagegen einer ihrer wichtigsten täglichen Ressourcen.

Sie muss das Katzenklo betreten, sich darin drehen, graben, eine geeignete Position finden und den Bereich anschließend wieder verlassen können. Größe und Zugänglichkeit sind deshalb wichtiger als eine hübsche App.

Die American Association of Feline Practitioners empfiehlt bei klassischen Katzentoiletten als Orientierung eine Grundfläche von ungefähr dem 1,5-Fachen der Körperlänge der Katze. Außerdem sollten Toiletten gut erreichbar und in Mehrkatzenhaushalten verteilt aufgestellt werden. (catvets.com)

Gerade bei automatischen Katzentoiletten entsteht ein zusätzliches Problem: Große Außenmaße bedeuten nicht automatisch einen großen nutzbaren Innenraum. Motor, Trommel, Siebmechanik, Abfallbehälter und Verkleidung benötigen ebenfalls Platz.

Das macht den Unterschied zwischen Neakasa, Whisker und PETKIT interessant.

Auch ein automatisches Katzenklo ersetzt nicht jede andere Toilette

Hersteller geben teilweise an, dass ihre Geräte für mehrere Katzen geeignet sind. Der Litter-Robot 4 wird beispielsweise offiziell für bis zu vier Katzen beworben. (Litter-Robot – Self-Cleaning Litter Box)

Aus Sicht der Katzenhaltung bedeutet das aber nicht automatisch, dass ein einzelner Litter-Robot vier klassische Toiletten ersetzen sollte.

Als allgemeine Empfehlung gilt weiterhin:

Anzahl der Katzen + eine zusätzliche Toilette.

Bei zwei Katzen wären das beispielsweise drei Toiletten an sinnvoll verteilten Standorten. Besonders bei territorialen oder unsicheren Katzen verhindert das, dass eine Katze den Zugang zur einzigen Toilette kontrollieren kann. Auch die ASPCA empfiehlt dieses Prinzip. (ASPCA)

Ein automatisches Katzenklo kann den Pflegeaufwand dieser Toiletten drastisch reduzieren – die sozialen Bedürfnisse eines Mehrkatzenhaushalts verschwinden dadurch aber nicht.

Neakasa M1 Plus, Litter-Robot 4 und PETKIT Pura Max 2 im Vergleich

ModellBauweiseBesonders interessant fürSmart-FunktionenAbfall/KapazitätPreisniveau
Neakasa M1 PlusOpen Topgroße Katzen, sensible Katzen, MehrkatzenhaushalteApp, Gewicht, Nutzung, Füllstandsehr großer Abfallbehälter€€€
Litter-Robot 4große TrommelTechnikfans, Premium-Haushalte, mehrere Katzensehr umfangreiche Whisker-App, Gewicht & Routinenlaut Hersteller mehrere Tage bei einer Katze€€€€€
PETKIT Pura Max 2geschlossene Trommelgutes Preis-Leistungs-Verhältnis, App-NutzerGewicht, Nutzung, Reinigungsmodi, App76-L-Innenraum, separater Abfallbehälter€€€

Der Vergleich zeigt schon das eigentliche Problem: Es gibt keinen Sieger in jeder einzelnen Kategorie.

Der Neakasa ist aus Katzensicht besonders interessant. Der Litter-Robot hat das überzeugendste Premium-Ökosystem. PETKIT bietet sehr viel Ausstattung für sein Preisniveau.

Vergleich automatischer Katzenklos nach Platzangebot, Smart-Funktionen und Preis-Leistung

Worauf du vor dem Kauf wirklich achten solltest

1. Innenraum statt Außenmaße vergleichen

Besonders bei Maine Coon, Ragdoll, Norwegischer Waldkatze oder sehr kräftigen Hauskatzen zählt Bewegungsfreiheit.

Ein geschlossenes Gerät kann äußerlich riesig wirken und innen trotzdem relativ begrenzt sein. Bei einer großen Katze sollte deshalb nicht nur das zulässige Gewicht geprüft werden.

Eine Katze kann beispielsweise technisch innerhalb der Gewichtsgrenze liegen und sich trotzdem eingeengt fühlen.

Genau hier spielt der offene Aufbau des Neakasa M1 Plus seine größte Stärke aus.

2. Sicherheit muss wichtiger sein als Automatisierung

Eine automatische Katzentoilette bewegt mechanische Bauteile. Entsprechend kritisch sollte das Sicherheitssystem betrachtet werden.

Beim Neakasa M1 Plus arbeiten laut Hersteller sechs Infrarot- und vier Gewichtssensoren zusammen. Nähert sich eine Katze oder befindet sie sich im Gerät, soll die Reinigung pausieren. (Neakasa Deutschland)

Whisker nutzt beim Litter-Robot 4 sein SafeCat-/OmniSense-System mit verschiedenen Erkennungszonen, Gewichtssensoren und Blockadeerkennung. (Litter-Robot – Self-Cleaning Litter Box)

PETKIT weist beim Pura Max 2 ebenfalls ausdrücklich auf seine Sicherheitsmechanik und Sensorik hin. Das Handbuch verlangt zudem einen harten, ebenen Untergrund, weil Gewichtssensoren Bestandteil der Erkennung sind. (PetKit Instructions)

Unabhängig vom Modell gilt: Ein automatisches Katzenklo sollte nie so aufgestellt werden, dass Sensoren durch einen weichen Teppich, Schräglage oder falsche Montage beeinträchtigt werden.

3. Offene oder geschlossene Bauweise?

Hier gibt es kein universelles „Katzen bevorzugen immer X“.

Ein offenes Katzenklo bietet jedoch mehr Sicht und Bewegungsfreiheit. Das kann bei sehr großen oder vorsichtigen Katzen ein Vorteil sein.

Andere Katzen kennen seit Jahren Haubentoiletten und haben überhaupt kein Problem mit einer geschlossenen Trommel.

Wenn deine Katze bisher offene Toiletten nutzt und geschlossene Modelle konsequent vermeidet, würde ich sie nicht ausgerechnet mit einem teuren automatischen Modell zu einer komplett anderen Toilettenform zwingen.

4. Geruchskontrolle realistisch beurteilen

Automatische Reinigung hilft vor allem deshalb, weil Kot und Urinklumpen relativ schnell vom sauberen Streu getrennt werden.

Geschlossene Systeme wie Litter-Robot 4 haben beim reinen Einschließen von Gerüchen konstruktionsbedingt Vorteile. Whisker kombiniert den Abfallbehälter zusätzlich mit einer Filterung. (Litter-Robot – Self-Cleaning Litter Box)

Neakasa versucht das Problem trotz Open-Top-Aufbau über einen abgedichteten Abfallbereich zu lösen. Beim M1 Plus wurde die Abdichtung gegenüber älteren Varianten zusätzlich überarbeitet. (Neakasa Deutschland)

Trotzdem gilt: Kein automatisches Katzenklo macht Kot geruchlos.

5. Streu-Kompatibilität prüfen

Die drei Geräte sind für klumpende Streu ausgelegt beziehungsweise funktionieren damit besonders gut.

Zu grobe, extrem leichte oder schlecht klumpende Streu kann dazu führen, dass sauberes Material unnötig im Abfall landet oder Klumpen auseinanderbrechen.

Wenn deine Katze ihre aktuelle Streu sehr gut akzeptiert, ist ein Modell von Vorteil, bei dem du möglichst wenig an dieser Gewohnheit ändern musst.

6. Wartung nicht vergessen

„Selbstreinigend“ bedeutet nicht „wartungsfrei“.

Du musst weiterhin:

  • Abfallbeutel wechseln,
  • Streu nachfüllen,
  • Sensorbereiche sauber halten,
  • Rückstände entfernen,
  • Innenflächen reinigen,
  • Dichtungen und bewegliche Teile kontrollieren.

Dafür entfällt ein großer Teil des täglichen Schaufelns.

Wenn du bisher beispielsweise insgesamt fünf Minuten pro Tag mit Kontrolle und Ausschaufeln verbringst, sind das rund 30 Stunden pro Jahr. Ein automatisches System beseitigt diesen Aufwand nicht vollständig, kann ihn aber deutlich reduzieren.


1. Neakasa M1 Plus – unsere Empfehlung für die meisten Katzen

Der Neakasa M1 Plus unterscheidet sich optisch sofort von vielen Konkurrenten: Statt einer weitgehend geschlossenen Kugel sitzt die Katze in einem großzügigen, offenen Bereich.

Genau das ist für uns sein wichtigster Vorteil.

Neakasa nennt für den M1 Plus sechs Infrarotsensoren und vier Gewichtssensoren. Zusätzlich gibt es App-Steuerung, Nutzungs- und Gewichtserfassung sowie einen großen Abfallbehälter. Laut Hersteller können auch große Katzen bis 15 kg ausreichend Platz finden.

Die uns vorliegenden Produktdaten nennen Außenmaße von rund 59 × 52,5 × 51,3 cm bei knapp 10 kg Eigengewicht.

Warum wir den Neakasa M1 Plus vorne sehen

Der Vorteil liegt weniger in irgendeinem App-Menü als im Grundkonzept.

Eine große Katze kann ihren Kopf weit über den Rand bewegen, hat freie Sicht und muss nicht durch einen relativ kleinen Tunnel in eine geschlossene Trommel steigen. Für Maine Coons und andere große Katzen ist das ein echtes Argument.

Der große Abfallbereich ist ebenfalls praktisch, gerade wenn mehr als eine Katze das Gerät verwendet.

Auch die Lautstärke ist interessant: Für den M1 Plus werden maximal etwa 50 dB angegeben.

Nachteile gibt es trotzdem. Ein offenes System kann Gerüche naturgemäß nicht schon im Toilettenbereich so stark abschirmen wie eine komplett geschlossene Konstruktion. Außerdem bleibt auch der Neakasa ein komplexes mechanisches Gerät, das regelmäßig gereinigt werden muss.

Für eine sehr kleine Jungkatze würde ich vor automatischer Nutzung außerdem immer die aktuellen Mindestanforderungen des Herstellers prüfen.

Neakasa M1 Plus Angebot


2. Litter-Robot 4 – der Premium-Sieger für App und Ökosystem

Beim Litter-Robot 4 merkt man, dass Whisker seit vielen Jahren automatische Katzentoiletten entwickelt.

Die Whisker-App kann Besuche, Gewicht und Routinen überwachen. Das Gerät erkennt Streu- und Abfallstände und ist offiziell für bis zu vier Katzen ausgelegt. Für eine einzelne Katze nennt Whisker mehrere Tage zwischen den Leerungen.

Besonders interessant ist das für Halter, die Toilettengänge nicht nur automatisieren, sondern beobachten möchten.

Ändert sich plötzlich die Häufigkeit der Toilettenbesuche, kann eine solche Historie hilfreich sein. Sie ersetzt selbstverständlich keine tierärztliche Diagnose, kann aber Veränderungen sichtbarer machen.

Whisker unterstützt den Litter-Robot 4 außerdem weiterhin mit Firmware-Updates. Auch 2026 wurden neue Firmware-Versionen veröffentlicht.

Wo der Litter-Robot 4 verliert

Zwei Punkte verhindern für uns den Gesamtsieg.

Erstens liegt der Litter-Robot in einer sehr hohen Preisklasse.

Zweitens ist die große Außenhülle nicht gleichbedeutend mit unbegrenztem Innenraum. Sehr große Katzen müssen durch den definierten Eingang und bewegen sich anschließend innerhalb der Trommel.

Für viele Katzen funktioniert das problemlos. Kennt deine große Katze aber ausschließlich offene Toiletten, ist Neakasa aus unserer Sicht die risikoärmere Wahl.

Empfehlung: Der Litter-Robot 4 passt am besten zu Katzenhaltern, die maximale Smart-Funktionen, ein etabliertes System und hochwertige Verarbeitung wichtiger finden als das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • SELBSTREINIGENDE KATZENTOILETTE: Kein Schaufeln mehr mit dem Litter-Robot 4, der automatischen, selbstreinigenden Katzen…
  • ÜBERWACHUNG & KONTROLLE: Sie haben die Möglichkeit, den Abfall und die Streumenge in Echtzeit mit der Whisker-App zu übe…
  • GERUCHSREDUZIERUNG & STREUKONTROLLE: Automatischer Reinigungszyklus und OdorTrap Packs mindern Gerüche deutlich im Vergl…

3. PETKIT Pura Max 2 – starke Preis-Leistung

Der PETKIT Pura Max 2 ist wahrscheinlich die schwierigste Alternative für die beiden anderen Geräte, weil er technisch sehr viel bietet, ohne in die absolute Premium-Preisklasse des Litter-Robot vorzudringen.

PETKIT setzt auf einen 76-Liter-Zylinder sowie verschiedene Sicherheitsmechanismen. Das Gerät pausiert bei Annäherung der Katze und überwacht Nutzung und Gewicht über die PETKIT-App.

Das aktuelle Handbuch nennt Abmessungen von rund 62 × 53,8 × 55,2 cm und ungefähr 10 kg Gerätegewicht. Für Katzen unter sechs Monaten beziehungsweise sehr leichte Katzen empfiehlt PETKIT die Verwendung ausdrücklich nicht.

Gut gefällt uns außerdem die breite Auswahl an Reinigungsmodi.

Der wichtigste Nachteil

Der Pura Max 2 bleibt ein geschlossenes Trommelsystem.

Für normal große Katzen ist das meist kein Problem. Bei einer sehr großen Maine Coon würden wir jedoch zuerst prüfen, wie viel nutzbarer Bewegungsraum tatsächlich vorhanden ist.

Auch die Wartung solltest du nicht unterschätzen. Einlagen, Dichtungen und Innenraum müssen kontrolliert und regelmäßig gereinigt werden.

Empfehlung: Wenn du einen smarten Automaten mit App möchtest, Neakasa aber nicht offen genug geruchsgeschützt und Litter-Robot zu teuer ist, trifft PETKIT einen sehr attraktiven Mittelweg.

  • 【XSecure Sicherheitssystem】: Viele auf dem Markt erhältliche selbstreinigende Katzentoiletten mit offenem Design bergen …
  • 【76L+7L Extra großes Fassungsvermögen für Haushalte mit mehreren Katzen】:Innenmaß des Behälters: 48 cm Durchmesser x 52 …
  • 【Für Alle Arten von Klumpstreu & Kein Verkleben】: Die selbstreinigende Katzentoilette PURA MAX 2 ist kompatibel mit alle…

Welches der drei selbstreinigenden Katzenklos solltest du kaufen?

Für die meisten Haushalte würden wir so entscheiden:

Neakasa M1 Plus: beste Wahl, wenn Katzenkomfort, großes Open-Top-Design und Preis-Leistung im Mittelpunkt stehen.

Litter-Robot 4: beste Wahl, wenn du bewusst das Premium-System mit sehr ausgereifter App und starkem Ökosystem möchtest.

PETKIT Pura Max 2: beste Wahl, wenn du viele Smart-Funktionen und eine geschlossene Konstruktion zu einem moderateren Preisniveau suchst.

Für eine Maine Coon oder andere sehr große Katze würden wir den Neakasa besonders genau ansehen. Mehr zu diesem speziellen Anwendungsfall findest du auch in unserem Vergleich der selbstreinigenden Katzenklos für große Katzen.

Wenn dir vor allem Überwachung und Smartphone-Funktionen wichtig sind, lohnt zusätzlich unsere Kaufberatung zu selbstreinigenden Katzenklos mit App.

Und wenn du dich noch gar nicht auf diese drei Modelle festgelegt hast, bietet unser großer Bereich zu Katzentoiletten einen breiteren Überblick über automatische und klassische Systeme.

So gewöhnst du deine Katze richtig an das neue Katzenklo

Die schlechteste Strategie ist: altes Katzenklo weg, Roboter hin, Automatik einschalten.

Stelle das neue Gerät zunächst ausgeschaltet an einen geeigneten Standort. Verwende möglichst die bereits bekannte Streu und gib der Katze Zeit, das neue Objekt selbst zu untersuchen.

Wenn sie die Toilette zuverlässig benutzt, kannst du erste Reinigungszyklen auslösen, während sie etwas Abstand hat.

Erst danach sollte die automatische Reinigung aktiviert werden.

Das alte Katzenklo bleibt während der Übergangsphase stehen. Manche Katzen brauchen nur wenige Tage, andere mehrere Wochen.

Wenn eine Katze plötzlich neben die Toilette uriniert, häufig hinein- und wieder hinausläuft oder sichtbar Schmerzen beim Urinieren hat, sollte das nicht als bloßes „Akzeptanzproblem“ abgetan werden. Probleme mit der Katzentoilette können auch medizinische Ursachen haben und sollten gegebenenfalls tierärztlich abgeklärt werden. (ASPCA)

Fazit: Neakasa gewinnt knapp – aber nicht für jede Katze

Im direkten Vergleich Neakasa M1 Plus vs. Litter-Robot 4 vs. PETKIT Pura Max 2 treffen drei der spannendsten Konzepte für ein selbstreinigendes Katzenklo aufeinander. Alle drei Modelle nehmen dir einen großen Teil der täglichen Reinigung ab, unterscheiden sich aber deutlich bei Platzangebot, Bauweise, App-Funktionen und Preis-Leistung.

Für die meisten Haushalte ist der Neakasa M1 Plus unsere Gesamtempfehlung. Besonders überzeugend ist das großzügige Open-Top-Konzept. Die Katze sitzt nicht tief in einer geschlossenen Trommel, sondern hat viel Bewegungsfreiheit, freie Sicht und einen vergleichsweise offenen Einstieg. Dadurch ist der Neakasa M1 Plus vor allem als selbstreinigendes Katzenklo für große Katzen interessant. Gerade bei Maine Coon, Ragdoll oder kräftigen Hauskatzen kann der zusätzliche Platz wichtiger sein als noch eine weitere Smart-Funktion in der App.

Auch für Katzen, die bisher hauptsächlich offene Katzentoiletten kennen oder geschlossene Haubenklos meiden, würden wir den Neakasa M1 Plus zuerst in Betracht ziehen. Sensorik, App-Steuerung, Gewichtserfassung und der große Abfallbehälter machen ihn gleichzeitig zu einem technisch modernen automatischen Katzenklo, ohne dass der Komfort für die Katze dem Smart-Home-Konzept untergeordnet wird.

Der Litter-Robot 4 gewinnt dagegen unseren Vergleich bei Premium-Technik und Software. Wer das technisch ausgereifteste Gesamtpaket sucht und bereit ist, dafür entsprechend mehr auszugeben, bekommt mit dem Litter-Robot 4 eine sehr starke Lösung. Besonders die Whisker-App, Gewichtserfassung, Nutzungsstatistiken und das etablierte Ökosystem machen ihn zu einem der interessantesten selbstreinigenden Katzenklos mit App.

Sein Nachteil liegt weniger bei der Technik als bei Preis und Bauweise. Sehr große oder besonders vorsichtige Katzen müssen sich mit der geschlosseneren Trommelkonstruktion wohlfühlen. Wenn deine Katze damit kein Problem hat und Smart-Funktionen für dich höchste Priorität besitzen, kann der Litter-Robot 4 trotz des höheren Preises die bessere Wahl sein.

Der PETKIT Pura Max 2 landet in unserem Vergleich knapp dahinter, ist aber keineswegs die schwächste Lösung. Im Gegenteil: Er bietet eine sehr attraktive Kombination aus automatischer Reinigung, Sensorik, App-Steuerung und geschlossenem Design. Damit ist der PETKIT Pura Max 2 vor allem für Katzenhalter interessant, die einen modernen Katzenklo-Roboter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

Unsere Kaufentscheidung lässt sich deshalb recht einfach zusammenfassen:

  • Neakasa M1 Plus: beste Allround-Empfehlung und besonders stark für große Katzen, offene Bauweise und viel Bewegungsfreiheit.
  • Litter-Robot 4: beste Premium-Wahl für App, Gesundheitsdaten und Smart-Funktionen.
  • PETKIT Pura Max 2: besonders starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bei geschlossenem Design und umfangreicher Ausstattung.

Wenn du also nach dem besten selbstreinigenden Katzenklo suchst, gibt es nicht für jeden Haushalt denselben Sieger. Für uns gewinnt der Neakasa M1 Plus den Vergleich knapp, weil sein offenes XXL-Konzept einen echten praktischen Vorteil bietet, den Software allein nicht ersetzen kann.

Bei einem automatischen Katzenklo sollte aber letztlich nicht die längste Feature-Liste entscheiden, sondern die Frage: Welche Toilette wird deine Katze zuverlässig, entspannt und dauerhaft benutzen?

Genau deshalb ist ein etwas einfacheres System mit viel Platz für manche Katzen die bessere Wahl als das technisch beeindruckendste Modell. Das beste automatische Katzenklo ist am Ende das, das sowohl deinen Alltag erleichtert als auch zu den Gewohnheiten, der Größe und dem Sicherheitsgefühl deiner Katze passt.


❓ FAQ

Für die meisten Haushalte ist der Neakasa M1 Plus unsere Empfehlung, weil sein offenes Design besonders viel Bewegungsfreiheit bietet. Der Litter-Robot 4 punktet mit Premium-App und ausgereiftem Ökosystem, während der PETKIT Pura Max 2 eine starke Preis-Leistungs-Alternative ist.
Für sehr große Katzen ist der Neakasa M1 Plus besonders interessant. Durch das Open-Top-Design hat die Katze mehr Kopf- und Bewegungsfreiheit als bei vielen geschlossenen Trommelsystemen. Entscheidend ist aber immer die individuelle Körpergröße und Toilettenpräferenz.
Moderne Modelle besitzen mehrere Sicherheitsmechanismen wie Infrarot-, Näherungs- und Gewichtssensoren. Wichtig sind eine korrekte Montage, ein fester ebener Untergrund und die Einhaltung der Mindestanforderungen für Alter und Gewicht der Katze.
Am besten funktioniert bei den meisten automatischen Katzentoiletten gut klumpende Streu. Bentonit, geeignete Tofu-Streu und Mischstreu können je nach Modell funktionieren. Prüfe immer die Herstellerangaben, da nicht jede Körnung und Streuart mit jedem Siebsystem kompatibel ist.
Ja, grundsätzlich empfiehlt sich weiterhin mindestens eine Katzentoilette pro Katze plus eine zusätzliche Toilette an unterschiedlichen Standorten. Ein automatisches Modell reduziert den Reinigungsaufwand, ersetzt aber nicht automatisch mehrere räumlich getrennte Toilettenressourcen.
Lass das neue Gerät zunächst ausgeschaltet, verwende vertraute Streu und entferne das alte Katzenklo nicht sofort. Aktiviere die automatische Reinigung erst, wenn deine Katze die neue Toilette ruhig benutzt. Bei plötzlicher Unsauberkeit oder Beschwerden sollte zusätzlich eine gesundheitliche Ursache tierärztlich ausgeschlossen werden.