Hundehaftpflicht für Listenhunde – Versicherung ohne Rassenausschluss

Hundehaftpflicht für Listenhunde – auch Kampfhunde sicher versichern

🐕 Alle Rassen versicherbar

Hundehaftpflicht für Listenhunde: Auch „Kampfhunde“ optimal absichern

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Hundehaftpflicht für Listenhunde: Warum ist sie so wichtig?

Du hast einen American Staffordshire Terrier, Pitbull, Rottweiler oder eine andere als „Listenhund“ eingestufte Rasse? Dann weißt du bereits: Die Versicherungssuche kann frustrierend sein. Viele Anbieter lehnen diese Rassen ab, verlangen horrende Zuschläge oder machen eine Versicherung von umfangreichen Einzelfallprüfungen abhängig.

Die gute Nachricht: Es gibt spezialisierte Versicherer, die alle Rassen zum gleichen Preis versichern – ohne Diskriminierung, ohne Rassenausschlüsse. Und das zu fairen Konditionen ab ca. 6,74€ pro Monat (Stand 2026).

Gerade bei Listenhunden ist eine Hundehaftpflichtversicherung besonders wichtig: Die gesellschaftliche Voreingenommenheit führt dazu, dass Schadensfälle oft höher bewertet werden. Wenn dein Hund in einen Vorfall verwickelt wird, zahlt die Versicherung – ohne dass du in existenzielle finanzielle Schwierigkeiten gerätst.

⚠️ Wichtig: In Bayern und anderen Bundesländern Pflicht!

In Bayern, Hamburg, Berlin, Niedersachsen und weiteren Bundesländern ist die Hundehaftpflicht für alle Hunde Pflicht – besonders für Listenhunde gibt es oft verschärfte Auflagen. Ohne Versicherungsnachweis drohen Bußgelder bis 10.000€ und im Extremfall der Entzug des Hundes.

Was sind Listenhunde?

Als „Listenhunde“ oder „Kampfhunde“ werden Rassen bezeichnet, die in bestimmten Bundesländern als potenziell gefährlich eingestuft werden. Die Listen variieren je nach Bundesland erheblich. In Bayern gelten folgende Rassen als Listenhunde:

  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • American Pitbull Terrier
  • Bullterrier
  • Tosa Inu
  • Bandog
  • Rottweiler (Kategorie 2 – Gefährlichkeit widerlegbar)
  • Dogo Argentino (Kategorie 2)
  • Fila Brasileiro (Kategorie 2)
  • Bordeaux Dogge (Kategorie 2)

Wichtig zu verstehen: Die Einstufung als Listenhund sagt nichts über den Charakter deines individuellen Hundes aus. Viele dieser Rassen sind bei guter Erziehung und Sozialisierung liebevolle, zuverlässige Begleiter. Die Versicherungspflicht und erhöhten Anforderungen dienen dem Schutz aller Beteiligten.

Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks (Affiliate-Links). Wenn du über diese Links eine Versicherung abschließt, erhalten wir eine kleine Provision vom Anbieter – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Die Empfehlungen basieren auf unserem ehrlichen Vergleich und unserer Überzeugung, dass diese Tarife die besten für Listenhunde-Besitzer sind.

Die besten Hundehaftpflicht-Tarife für Listenhunde 2026

Diese Versicherer akzeptieren alle Rassen – auch Listenhunde – ohne Zuschlag oder langwierige Einzelfallprüfungen:

✓ Starke Marke

AXA Haftpflicht

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💡 Unsere klare Empfehlung

Für Listenhunde-Besitzer empfehlen wir die andsafe Hundehaftpflicht: Als Marke der Gothaer Gruppe kombiniert sie Tradition mit modernem Schutz. Sie versichert alle Rassen ohne Diskriminierung ab ca. 6,74€/Monat, bietet eine enorme Deckung von bis zu 50 Mio. € und wurde von CHECK24 mit „exzellent“ bewertet (1,0).

Warum ist die Versicherung von Listenhunden schwieriger?

Viele Versicherungen machen die Aufnahme von Listenhunden zur Herausforderung. Die Gründe sind meist wirtschaftlicher Natur – nicht objektiv begründet:

1. Höhere Schadenssummen durch Vorurteile

Studien zeigen: Listenhunde verursachen statistisch nicht mehr Schäden als andere Rassen. Wenn es aber zu einem Vorfall kommt, werden die Schadenssummen oft höher angesetzt – weil Gerichte und Geschädigte von der „Gefährlichkeit“ der Rasse ausgehen. Versicherer kalkulieren dieses Risiko ein.

2. Rechtliche Rahmenbedingungen

In Bundesländern mit Listenhund-Regelungen gelten verschärfte Haltungsauflagen: Wesenstests, Sachkundenachweise, Leinenpflicht. Versicherer befürchten, dass Verstöße gegen diese Auflagen zu Regressforderungen führen könnten.

3. Fehlende Datenbasis

Viele Versicherer haben schlicht keine ausreichende Datenbasis für Listenhunde und lehnen sie daher pauschal ab – eine bequeme, aber unfaire Praxis.

📊 Fakt: Listenhunde sind nicht gefährlicher

Eine Studie der Universität Bristol (UK) aus 2026 zeigt: Das Verhalten eines Hundes hängt primär von Erziehung, Sozialisierung und Haltung ab – nicht von der Rasse. American Staffordshire Terrier, Rottweiler & Co. können bei verantwortungsvoller Haltung ebenso freundlich und zuverlässig sein wie Golden Retriever.

Dennoch bleibt die Versicherung essentiell: Selbst bei perfekt erzogenen Hunden kann ein Unfall passieren – und dann schützt dich die Haftpflicht vor ruinösen Forderungen.

Welche Versicherer akzeptieren Listenhunde?

Hier siehst du auf einen Blick, welche großen Versicherer Listenhunde versichern – und zu welchen Konditionen:

VersichererListenhundeAufpreis?Einzelfallprüfung?Deckung
andsafe✓ Alle RassenNeinNeinBis 50 Mio. €
AXA✓ Alle RassenNeinNeinBis 30 Mio. €
DFV✓ Alle RassenNeinNeinBis 20 Mio. €
hepster✓ Alle RassenNeinNeinBis 15 Mio. €
Agila⚠ EinzelfallOft jaJa10 Mio. €
Allianz✗ Ausgeschlossen
DEVK✗ Ausgeschlossen

Fazit: Nur wenige Versicherer bieten wirklich diskriminierungsfreie Tarife. andsafe und AXA stechen hier positiv heraus.

Besondere Anforderungen bei Listenhunden

Auch wenn die Versicherung alle Rassen akzeptiert, musst du bei Listenhunden in Deutschland zusätzliche Auflagen erfüllen:

In Bayern (und vielen anderen Bundesländern):

  • Sachkundenachweis: Du musst nachweisen, dass du die Fähigkeiten besitzt, einen Listenhund zu führen.
  • Wesenstest (bei Kategorie 1): Dein Hund muss einen Wesenstest bestehen, um als ungefährlich zu gelten.
  • Erlaubnis zur Haltung: Bei Kategorie-1-Hunden (Pitbull, Am Staff etc.) brauchst du eine behördliche Genehmigung.
  • Leinenpflicht: Listenhunde müssen in der Öffentlichkeit oft angeleint sein (je nach Kommune).
  • Maulkorbpflicht: In manchen Situationen vorgeschrieben.
  • Höhere Hundesteuer: Listenhunde kosten oft 400-800€ Steuer pro Jahr (statt 50-150€).

Wichtig: Diese Auflagen variieren stark je nach Bundesland und Kommune. Informiere dich unbedingt bei deiner zuständigen Behörde!

Was die Versicherung von dir wissen will:

Auch bei listenhund-freundlichen Versicherern musst du bei Antragstellung meist folgendes angeben:

  • Rasse und Alter des Hundes
  • Nachweis über Sachkunde (Kopie des Zertifikats)
  • Bei manchen Anbietern: Wesenstest-Ergebnis
  • Vorschäden in den letzten 5 Jahren
  • Haltungsgenehmigung (falls erforderlich)

Die gute Nachricht: Bei andsafe und AXA ist der Prozess unkompliziert. Du gibst die Rasse an, reichst ggf. Nachweise ein, und bekommst innerhalb von 24-48 Stunden eine Zusage.

So sparst du bei der Listenhund-Haftpflicht

Auch bei höheren Grundbeiträgen für Listenhunde gibt es Sparpotenzial:

💰 Tipp 1: Jährliche Zahlweise

Wer jährlich statt monatlich zahlt, spart 5-10%. Bei 80€ Jahresbeitrag sind das bis zu 8€ Ersparnis pro Jahr.

💰 Tipp 2: Keine Selbstbeteiligung wählen

Anders als bei normalen Rassen raten wir bei Listenhunden von Selbstbeteiligungen ab. Warum? Bei Schadensfällen mit Listenhunden kommt es häufiger zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Ohne Selbstbeteiligung zahlt die Versicherung vom ersten Euro an – das ist Gold wert.

💰 Tipp 3: Wesenstest absolvieren

Einige Versicherer gewähren Rabatte, wenn dein Hund einen offiziellen Wesenstest bestanden hat. Das zeigt: Dein Hund ist geprüft ungefährlich. Rabatte: 10-20%.

💰 Tipp 4: Hundetrainer-Nachweis

Hast du mit deinem Listenhund einen Hundetrainer-Kurs absolviert oder sogar eine Begleithundeprüfung? Einige Versicherer honorieren das mit niedrigeren Beiträgen.

💰 Tipp 5: Frühzeitig versichern

Je jünger dein Hund bei Versicherungsbeginn, desto günstiger der Beitrag. Ein Welpe kostet oft 20-30% weniger als ein ausgewachsener Hund.

❓ Häufige Fragen zur Listenhund-Haftpflicht

Die andsafe Hundehaftpflicht ist unsere Empfehlung für Listenhunde. Sie akzeptiert alle Rassen ohne Aufpreis wählbar, bietet bis zu 50 Mio. € Deckung und hat exzellente Bewertungen. Alternative: AXA (ebenfalls alle Rassen ohne Aufpreis möglich).
Bei den meisten Versicherern ja – oft 20-50% Aufpreis. Aber: andsafe und AXA versichern viele Rassen zum gleichen Preis oder mit minimalen Zuschlägen. Ein Rottweiler kostet dort genauso viel wie ein Labrador. Daher lohnt sich der Vergleich besonders!
Das hängt vom Versicherer ab. andsafe verlangt meist KEINEN Wesenstest rein für den Versicherungsabschluss. Rechtlich kann ein Wesenstest aber trotzdem sinnvoll sein – viele Bundesländer verlangen ihn für die Haltungsgenehmigung.
Die Hundehaftpflicht übernimmt die Kosten: Arztkosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall des Geschädigten. Sie prüft auch, ob die Forderung berechtigt ist und wehrt ungerechtfertigte Ansprüche ab (passiver Rechtsschutz). Wichtig: Die Versicherung zahlt nur bei unverschuldeten Vorfällen. Wenn du deinen Hund vorsätzlich auf jemanden hetzt, zahlt sie nicht.
Ja, aber mit Einschränkungen. Viele Länder haben eigene Listenhund-Regelungen. Dänemark, die Niederlande und Frankreich verbieten manche Rassen komplett. Prüfe VOR der Reise die Einreisebestimmungen. Versicherungstechnisch bieten andsafe und AXA einen weltweiten Schutz für begrenzte Zeiträume.
In Bayern gilt: Kategorie 1 (Pitbull, Am Staff, Tosa Inu etc.) sind per Gesetz als gefährlich eingestuft – hier ist die Gefährlichkeit unwiderlegbar vermutet. Kategorie 2 (Rottweiler, Dogo Argentino etc.) gelten als potenziell gefährlich, können aber durch einen Wesenstest als ungefährlich nachgewiesen werden. Versicherungstechnisch macht das bei guten Anbietern keinen Unterschied.
Absolut! Gerade bei kräftigen Rassen können Tierarztkosten (OPs, Gelenkprobleme) schnell mehrere Tausend Euro kosten. Eine OP-Versicherung (ab 15€/Monat) oder Vollschutz (ab 40€/Monat bei andsafe) kann dich vor finanziellen Notlagen schützen.

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