Hundehaftpflicht für Kampfhunde: Premium-Schutz 2026
Spezialversicherung für Listenhunde: Welche Anbieter versichern Kampfhunde? Rechtliche Pflichten nach Bundesländern, Kosten & Top-Tarife im Vergleich
Kampfhunde-Spezialist 2026Eine Hundehaftpflicht für Kampfhunde ist in den meisten Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben – doch nicht jede Versicherung akzeptiert sogenannte Listenhunde. Besitzer von Pitbulls, American Staffordshire Terriern oder Bullterriern stehen vor besonderen Herausforderungen: höhere Prämien, strengere Auflagen und eine eingeschränkte Auswahl an Versicherern.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du alles Wichtige zur Hundehaftpflicht für Kampfhunde: Welche Versicherer bieten Schutz? Was kostet eine Haftpflicht für Listenhunde? Welche rechtlichen Pflichten gelten in deinem Bundesland? Mit konkreten Tarifen, Kostenvergleichen und einer klaren Übersicht aller Regelungen.
Was sind Kampfhunde bzw. Listenhunde?
Kampfhunde (offiziell „Listenhunde“) sind Hunderassen, die in Deutschland aufgrund ihrer Rassemerkmale als potenziell gefährlich eingestuft werden. Die Einstufung erfolgt durch Landeshundeverordnungen – daher variiert die Liste von Bundesland zu Bundesland.
Wichtig: Die Bezeichnung „Kampfhund“ ist irreführend und basiert nicht auf dem individuellen Verhalten des Hundes, sondern allein auf seiner Rassezugehörigkeit. Viele dieser Hunde sind bei artgerechter Haltung friedlich und sozialverträglich. Zudem gilt bundesweit das Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz, welches die Einfuhr bestimmter Rassen nach Deutschland regelt.
Typische Rassen auf Rasselisten:
- Pitbull Terrier (American Pit Bull Terrier)
- American Staffordshire Terrier
- Staffordshire Bullterrier
- Bullterrier
- Alano
- Mastín Español
- Tosa Inu
- Dogo Argentino
- Fila Brasileiro
- Rottweiler (in manchen Bundesländern)
- Kreuzungen mit diesen Rassen
Kategorie 1 vs. Kategorie 2: Einige Bundesländer unterscheiden zwischen zwei Gefährlichkeitsstufen. Kategorie 1 umfasst Rassen mit unwiderlegbarer Gefährlichkeitsvermutung (strengste Auflagen), Kategorie 2 Rassen mit widerlegbarer Vermutung (Nachweis durch Wesenstest möglich).
Warum brauchen Kampfhunde eine spezielle Haftpflichtversicherung?
Kampfhunde unterliegen besonderen versicherungsrechtlichen und gesetzlichen Regelungen:
1. Gesetzliche Versicherungspflicht in den meisten Bundesländern
In 13 von 16 Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Kampfhunde zwingend vorgeschrieben. Wer ohne Versicherung erwischt wird, riskiert Bußgelder von 500-10.000€ und im Extremfall die Wegnahme des Hundes.
2. Höhere Deckungssummen erforderlich
Während für normale Hunde Deckungssummen von 5-10 Millionen Euro üblich sind, verlangen viele Behörden bei Kampfhunden mindestens 15-20 Millionen Euro. Begründung: Im Schadensfall können die Verletzungen schwerwiegender sein.
3. Nicht alle Versicherer akzeptieren Kampfhunde
Das größte Problem: Die Mehrheit der Haftpflichtversicherer schließt Kampfhunde komplett aus oder verlangt drastische Risikoaufschläge. Es gibt nur eine Handvoll Anbieter, die überhaupt bereit sind, Listenhunde zu versichern.
4. Deutlich höhere Prämien (2-3x teurer)
Während eine normale Hundehaftpflicht 50-80€ pro Jahr kostet, zahlst du für einen Kampfhund:
- Kategorie 2 / „Zweite Liste“: 120-180€ pro Jahr
- Kategorie 1 / „Erste Liste“: 180-350€ pro Jahr
- Mit negativer Schadenshistorie: bis zu 500€ pro Jahr
Listenhunde nach Bundesländern: Wer gilt wo als Kampfhund?
Die Einstufung als Kampfhund ist nicht bundesweit einheitlich. Hier eine Übersicht der wichtigsten Regelungen:
| Bundesland | Versicherungspflicht Kampfhunde? | Typische Rassen (Kategorie 1) | Typische Rassen (Kategorie 2) |
|---|---|---|---|
| Bayern | JA (Pflicht) | Pitbull, Bandog, American Staffordshire, Tosa Inu, Staffordshire Bullterrier | Alano, Bullmastiff, Mastiff, Rottweiler, Dogo Argentino, Bullterrier |
| Nordrhein-Westfalen | JA (Pflicht) | Pitbull, American Staffordshire, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier | Alano, Bullmastiff, Mastiff, Dogo Argentino, Rottweiler |
| Hamburg | JA (Pflicht, für ALLE Hunde) | American Pitbull, American Staffordshire, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier | Bullmastiff, Dogo Argentino, Rottweiler, Dogue de Bordeaux |
| Berlin | JA (Pflicht, für ALLE Hunde) | Pitbull, American Staffordshire, Bullterrier, Tosa Inu | Bullmastiff, Dogo Argentino, Rottweiler, Mastiff |
| Baden-Württemberg | JA (Pflicht) | American Pitbull, Bullterrier, American Staffordshire, Staffordshire Bullterrier | Bullmastiff, Mastiff, Dogo Argentino, Rottweiler |
| Niedersachsen | JA (Pflicht, für ALLE Hunde ab 40cm/20kg) | Pitbull, American Staffordshire, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier | Bullmastiff, Dogo Argentino, Mastiff, Rottweiler |
| Hessen | JA (Pflicht für Listenhunde) | Pitbull, American Staffordshire, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier | – |
| Sachsen | JA (Pflicht) | Keine strikte Kategorie-Einteilung – alle „gefährlichen Hunde“ versicherungspflichtig | – |
Wichtig: Immer lokale Regelung prüfen!
Diese Tabelle ist eine Übersicht. Die genauen Bestimmungen können sich ändern und variieren teils auf kommunaler Ebene. Prüfe immer die aktuelle Hundeverordnung deines Bundeslandes oder wirf einen Blick in die aktuelle Übersicht der Rasselisten auf Wikipedia für detailierte Gesetzestexte.
Was kostet eine Hundehaftpflicht für Kampfhunde? Preisvergleich 2026
Die Kosten für eine Kampfhunde-Haftpflicht variieren stark je nach Rasse, Bundesland und Versicherer. Hier ein realistischer Vergleich:
pro Jahr
(z.B. Labrador, Golden Retriever)
pro Jahr
Günstig für Listenhunde
pro Jahr
(Tarife mit Risikoaufschlag)
Zusätzliche Kostenfaktoren:
- Wesenstest bestanden: Manche Versicherer gewähren 10-20% Rabatt, wenn dein Hund einen Wesenstest mit „unbedenklich“ absolviert hat
- Sachkundenachweis: Einige Anbieter belohnen nachgewiesene Hundeerfahrung mit günstigeren Tarifen
- Höhere Deckungssumme: 20 Millionen statt 15 Millionen kostet ca. 20-30€ Aufpreis
- Selbstbeteiligung wählen: Mit 150€ Selbstbeteiligung sparst du ca. 15-25% Prämie
Top-Favoriten, die Kampfhunde versichern (2025)
Nur wenige Versicherer bieten faire Konditionen für Listenhunde. Hier die besten Anbieter nach Preis und Leistung, die aktuell verfügbar sind:
BavariaDirekt
Spar-TippMarke der Sparkassen Finanzgruppe
- Günstige Einstiegstarife
- Bis zu 50 Millionen Euro Deckungssumme
- Weltweiter Schutz (bis 5 Jahre)
- Forderungsausfalldeckung inklusive
- Welpen beitragsfrei mitversichert
- Auch viele „Listenhunde“ versicherbar
- Einfacher Online-Abschluss
AXA Tarif
Starke MarkeZuverlässige Absicherung
- Akzeptiert fast alle Listenhunde
- Hohe Deckungssummen wählbar
- Umfassender Schutz weltweit
- Mietsachschäden bis 1 Mio.€ inkl.
- Forderungsausfalldeckung enthalten
- Schnelle Hilfe im Schadensfall
- Traditionsreicher Premium-Schutz
HanseMerkur
Preis/LeistungSehr faire Bedingungen
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Keine Selbstbeteiligung wählbar
- Hohe Kundenzufriedenheit
- Auslandsschutz inklusive
- Mietsachschäden abgedeckt
- Traditionsversicherer aus Hamburg
Entscheidungshilfe: Welcher Tarif für welchen Kampfhund?
Kategorie 1 Kampfhund (Pitbull, Am. Staff)
- Empfehlung: AXA (Hohe Annahmequote)
- Bis 50 Mio. € Deckungssumme
- Mietsachschäden bis 1 Mio. €
- Fremdhüter-Klausel enthalten
- Akzeptiert fast alle Rassen
- Kosten: ab ca. 110€/Jahr
Kategorie 2 Listenhund (Rottweiler, Bullmastiff)
- Empfehlung: BavariaDirekt oder AXA
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Mietsachschäden abgedeckt
- Einfacher Online-Abschluss
- Auslandsschutz inklusive
- Kosten: ab ca. 48€/Jahr (Bavaria)
Kampfhund-Mischling (Anteil unsicher)
- Empfehlung: BavariaDirekt oder HanseMerkur
- Phänotypische Zuordnung beachten
- Gleiche Anforderungen wie reinrassig
- Versicherungsbestätigung VOR Kauf einholen
- Kosten: ab ca. 48€/Jahr
Kampfhund mit Wesenstest „unbedenklich“
- Vorteil: Günstigere Einstufung möglich
- Nachweis bei Versicherung einreichen
- Erleichterungen bei Leinenpflicht (Bundesland prüfen)
- Maulkorbpflicht entfällt oft (Kategorie 2)
- Kosten: oft günstiger eingestuft
Worauf beim Abschluss UNBEDINGT achten
Beim Abschluss einer Kampfhunde-Haftpflicht gibt es kritische Punkte, die du prüfen musst:
1. Deckungssumme: Mindestens 15 Millionen Euro
Viele Bundesländer schreiben für Kampfhunde 15-20 Millionen Euro vor. Einige Billig-Tarife bieten nur 5 oder 10 Millionen – das reicht nicht und erfüllt nicht die gesetzliche Pflicht. Empfehlung: 15 Millionen Minimum, besser 20 Millionen.
2. Mietsachschäden inklusive (mind. 300.000€)
Dein Hund beschädigt die Mietwohnung oder das Hotelzimmer? Ohne Mietsachschaden-Klausel bleibst du auf den Kosten sitzen. Wichtig: Mindestens 300.000€, besser unlimitiert.
3. Fremdhüter mitversichert
Passt ein Freund, Hundesitter oder die Familie auf deinen Kampfhund auf und es passiert ein Schaden? Ohne Fremdhüter-Klausel haftet der Betreuer privat. Diese Klausel muss unbedingt enthalten sein!
4. Auslandsschutz (wichtig bei Urlauben)
Planst du Urlaube mit Hund? Dann brauchst du Auslandsschutz für mindestens 12 Monate. Manche Tarife bieten nur EU-Schutz, andere weltweit. Achtung: In einigen Ländern (z.B. Schweiz, Österreich) gelten zusätzliche Einreisebestimmungen für Kampfhunde.
5. Keine versteckten Rassenausschlüsse im Kleingedruckten
Gefahr: Manche Versicherer werben damit, „alle Rassen“ zu versichern – schließen dann aber im Kleingedruckten bestimmte Kampfhunderassen aus. Lass dir schriftlich bestätigen, dass DEINE spezifische Rasse versichert ist.
6. Selbstbeteiligung prüfen
Manche Tarife haben eine Selbstbeteiligung von 150-300€ pro Schadensfall. Das kann die Prämie senken (15-25% günstiger), bedeutet aber: Bei jedem Schaden zahlst du die ersten 150-300€ selbst. Ob das sinnvoll ist, hängt von deiner Risikoeinschätzung ab.
Rechtliche Grundlagen: Versicherungspflicht & Auflagen nach Bundesland
Die rechtlichen Anforderungen für Kampfhunde variieren massiv je nach Bundesland. Hier die wichtigsten Pflichten im Überblick:
Versicherungspflicht
Bundesländer mit Pflicht-Haftpflicht für Kampfhunde (Stand 2026):
- Hamburg & Berlin: Versicherungspflicht für ALLE Hunde (auch nicht-Listenhunde)
- Niedersachsen: Pflicht für alle Hunde ab 40cm Schulterhöhe oder 20kg Gewicht
- Bayern, NRW, BW, Hessen, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg: Pflicht für Listenhunde/Kampfhunde
- Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz: Keine generelle Pflicht, aber für bestimmte Rassen empfohlen
Führerschein / Sachkundenachweis
In den meisten Bundesländern benötigst du für Kampfhunde einen Sachkundenachweis (umgangssprachlich „Hundeführerschein“). Dieser umfasst:
- Theoretischer Teil (Hundeverhalten, Recht, Gesundheit)
- Praktischer Teil (Führung des Hundes in Alltagssituationen)
- Kosten: 100-300€
Wesenstest (für Kategorie 2)
Für Kategorie 2 Listenhunde kann ein bestandener Wesenstest die Auflagen reduzieren. Der Test prüft die Sozialverträglichkeit (siehe dazu auch die Infos der Bundestierärztekammer).
- Sozialverträglichkeit mit Menschen und Hunden
- Reaktion auf Stresssituationen
- Gehorsam und Kontrolle durch Halter
- Kosten: 100-200€
- Vorteil: Bei „unbedenklich“ entfallen oft Maulkorb- und Leinenpflicht (Bundesland-abhängig)
Maulkorbpflicht & Leinenpflicht
Standard-Regelung in den meisten Bundesländern:
- Kategorie 1: Maulkorb- UND Leinenpflicht in der Öffentlichkeit (keine Ausnahmen)
- Kategorie 2: Leinenpflicht (Maulkorbpflicht entfällt oft nach bestandenem Wesenstest)
- Ausnahmen: Eingezäuntes Privatgrundstück, spezielle Hundeauslaufgebiete (mit Genehmigung)
Strafen bei fehlender Versicherung
Achtung: Wer in Bundesländern mit Versicherungspflicht ohne Haftpflicht erwischt wird, riskiert:
- Bußgeld: 500-10.000€ (je nach Bundesland und Wiederholung)
- Zwangsversicherung durch die Behörde (deutlich teurer)
- Im Extremfall: Wegnahme des Hundes
- Privathaftung bei Schäden: Unbegrenzt!
Häufig gestellte Fragen zur Hundehaftpflicht für Kampfhunde
Die Einstufung variiert je nach Bundesland. Typische Kampfhunde/Listenhunde: Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier, Tosa Inu, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Alano, sowie Kreuzungen dieser Rassen. In manchen Bundesländern (Bayern, NRW) auch Rottweiler. Die genaue Liste findest du in der Hundeverordnung deines Bundeslandes.
Versicherungspflicht für Kampfhunde besteht in: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin (alle Hunde), Brandenburg, Hamburg (alle Hunde), Hessen, Niedersachsen (alle Hunde ab 40cm/20kg), Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Keine generelle Pflicht: Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Bremen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern (Stand 2026). Trotzdem dringend empfohlen!
Die Kosten variieren je nach Rasse und Einstufung: Kategorie 2 Listenhunde: 120-180€ pro Jahr. Kategorie 1 Kampfhunde (z.B. Pitbull, American Staffordshire): 180-350€ pro Jahr. Zum Vergleich: Normale Hunderassen kosten 50-80€/Jahr. Zusätzliche Rabatte möglich bei bestandenem Wesenstest (10-20%) oder Sachkundenachweis.
Ja, ein bestandener Wesenstest („unbedenklich“) kann mehrere Vorteile bringen: 1) Rabatte bei der Versicherung: Manche Anbieter gewähren 10-20% Prämienreduktion. 2) Rechtliche Erleichterungen: Bei Kategorie 2 Listenhunden entfallen oft Maulkorb- und teilweise Leinenpflicht. 3) Bessere Akzeptanz: Einige Vermieter/Hotels akzeptieren Kampfhunde nur mit Wesenstest. Den Nachweis immer bei der Versicherung einreichen!
Ja, Versicherungen haben Vertragsfreiheit und können bestimmte Rassen ablehnen. Tatsächlich schließen die meisten Standard-Hundehaftpflichten Kampfhunde explizit aus. Nur spezialisierte Anbieter wie BavariaDirekt, AXA oder HanseMerkur versichern Listenhunde zu fairen Konditionen.
Ja, aber kompliziert: Bei Mischlingen mit erkennbarem Kampfhund-Anteil gilt meist die phänotypische Zuordnung – das heißt, ein Amtstierarzt beurteilt nach Aussehen, ob der Hund einer Kampfhundrasse zugeordnet wird. Sieht dein Mischling aus wie ein Pitbull, wird er oft wie einer behandelt (rechtlich UND versicherungstechnisch). Wichtig: Vor Hundekauf klären, ob Versicherung den Mischling akzeptiert. BavariaDirekt und HanseMerkur sind hier oft kulanter.
Die meisten Kampfhunde-Versicherungen bieten Auslandsschutz, aber mit Einschränkungen: Standard: EU-Auslandsschutz für 6-12 Monate. Premium-Tarife: Weltweiter Schutz für 1-5 Jahre (z.B. AXA). ACHTUNG: Viele Länder haben Einreiseverbote für Kampfhunde (z.B. Dänemark, Frankreich teils, UK). Vor Urlauben immer Einreisebestimmungen prüfen!
Kategorie 1 (z.B. Pitbull, American Staffordshire): Unwiderlegbare Gefährlichkeitsvermutung. Strengste Auflagen: Maulkorb- UND Leinenpflicht immer, kein Wesenstest möglich, höchste Versicherungsprämien (180-350€/Jahr). Kategorie 2 (z.B. Rottweiler, Bullmastiff): Widerlegbare Vermutung. Durch bestandenen Wesenstest können Auflagen reduziert werden (z.B. Maulkorbpflicht entfällt). Günstigere Prämien (120-180€/Jahr). Nicht alle Bundesländer unterscheiden in Kategorien.
„Günstig“ ist relativ bei Kampfhunden. Günstigste Option: BavariaDirekt (ab ca. 48€/Jahr) oder HanseMerkur (ab ca. 65€/Jahr). Andere spezialisierte Tarife (z.B. AXA) starten oft erst bei 110-160€/Jahr. Sparen durch: Jährliche Zahlung statt monatlich (5-10% Rabatt), Selbstbeteiligung wählen (150€ SB = ca. 15-25% günstiger). WICHTIG: Nicht am falschen Ende sparen – eine ausreichende Deckungssumme (mind. 15 Mio. €) ist in vielen Bundesländern Pflicht!
In Bundesländern mit Versicherungspflicht drohen empfindliche Strafen: 1) Bußgeld: 500-10.000€ je nach Bundesland und ob Erst- oder Wiederholungsverstoß. 2) Behördliche Zwangsversicherung: Die Behörde schließt eine Versicherung für dich ab (oft deutlich teurer) und zieht dir die Kosten ein. 3) Tierhaltungsverbot: Im Extremfall wird der Hund weggenommen. 4) Unbegrenzte Privathaftung: Bei einem Schaden haftest du mit deinem gesamten Vermögen – ein Hundebiss kann leicht 50.000-500.000€ kosten!
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